Josep
Piera
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Josep Piera (Beniopa, La Safor, 1947) ist Dichter und Autor. Der hohe literarische Anspruch seines Werkes lässt ihn schon in jungen Jahren zu den herausragendsten Vertretern der Literatur der 70er Jahre in der Region Valencia zählen Er initiiert verschiedene kulturelle Veranstaltungen -"L'Any del Tirant"- und gründet Literaturzeitschriften -Cairell-, erhält 1979 den Carles Riba-Preis für Poesie für sein Werk El somriure de l'herba; später veröffentlicht er weitere Titel wie Brutícia (1981), Maremar (1985) oder Dictats d'amors (1991), eine Sammlung seiner Versdichtung.

Seine Karriere als Erzähler beginnt mit dem Roman Rondalla del retorn (1977), er wechselt aber bald darauf zur Ich-Erzählung. Seine Bücher schwanken zwischen persönlichen Empfindungen und Erinnerungen und beschreiben gleichzeitig häufig Reisen ins Innere des modernen Menschen. Aus dieser Schaffensphase stammen unter anderem die Bücher El cingle verd (1982), der mit dem Josep Pla-Preis ausgezeichnet wurde, Un bellíssim cadàver barroc (1987), die Chronik eines Aufenthalts in Neapel, und Ací s'acaba tot (1993), welches die Suche nach den Grenzen des Mittelmeerraumes und der eigenen Existenz beschreibt.

In jüngster Zeit erschienen von ihm die in Romanform verfasste Biographie von Ausiàs March, Jo sóc aquest que em dic Ausiàs March (2000), ein Buch über die Kindheit und früheste Jugend, El temps feliç (2001), und Arran del precipici (2003), die Neuverfassung von El cingle verd; letzterer enthält auch Estiu grec (1985) und andere bis dato unveröffentlichte Texte.

Josep Piera war Vizepräsident des AELC, Leiter des Verlags Tres i Quatre und engagierte sich darüber hinaus in verschiedenen kulturellen Projekten und Initiativen. Zur Zeit lebt er in la Drova, dem Tal, in dem er auch seine Kindheit verbrachte und welches ihn auch als erwachsenen und erfahrenen Schriftsteller wieder auf Neue begeistert hat.

Deutsch Anthologie.



Seite erstellt von Josep Miàs für den AELC.
Übersetzung: Katharina Wieland.
Fotos: © Fundació Toni Catany; © IEC; © FV Nogueroles und persönliches Archiv des Autor.




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