Antònia Vicens
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Antònia Vicens, Santanyí (Mallorca), 1941. Katalanische Romanautorin mit sehr dichtem und interessantem Werdegang.

Schon in ihrer frühen Kindheit findet sie Gefallen an der Sprache ihres Dorfes und hört gern den Alten zu; aus diesen Erfahrungen gehen ihre ersten Erzählungen hervor. 1965 erhält sie erste Anerkennung für ihr Werk, als sie den Literaturwettbewerb Cantonigrós mit drei Erzählungen gewinnt. Aber die wirkliche Feuerprobe für ihre Literatur ist der Sant Jordi-Preis 1967, den sie für ihren Roman 39º a l'ombra, der von Edicions 62 im Jahr 2002 neu aufgelegt wurde, erhält; das Werk wird von den Kritikern der damaligen Zeit begeistert aufgenommen. Dieser Preis gibt ihr einen Impuls für ihr literarisches Schaffen und sie hat seitdem zahlreiche Romane veröffentlicht. Die Kritik und die Leser sehen in ihr nach wie vor eine beharrliche und intelligente Autorin, die sich für Themen wie die Stellung der Frau, die Einsamkeit und die Heimat interessiert, also Themen, von denen das Mallorca der letzten 30 Jahre stark betroffen war und die die jüngeren Generationen beeinflusst haben.

Außer weiteren Romanen wie La Santa (1980), Terra seca (1987), Febre alta (1998), Lluny del tren (2002), Ungles perfectes (2007) und Ànima de gos (2011); veröffentlichte sie Erzählungen in dem Sammelband Tots els contes (2005) sowie einen Erinnerungsband in Zusammenarbeit mit Josep Maria Llompart: Vocabulari privat (1993). Sie lebt und arbeitet in Palma.

Sie ist Mitglied des AELC.



Seite erstellt von Xulio Ricardo Trigo.
Aktualisierung: Nausica Solà.
Übersetzung: Katharina Wieland.
Fotos: Persönliches Archiv der Autorin.




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