Bartomeu Fiol
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Bartomeu Fiol (Palma, 1933). Dichter und Politikwissenschaftler. Weiterhin Hotelier und Buchhändler. 1956 eröffnet er die Buchhandlung Gralla, hat damit aber nicht den erhofften Erfolg. Er arbeitet bis 1990 in der Hotellerie.

Als Dichter prägt Bartomeu Fiol die Epoche der katalanischen Dichtung auf den Balearen, die Anerkennung seines Werks im gesamten katalanischen Sprachraum ließ aber auf sich warten. Als Schüler von Blai Bonet und Rosselló-Pòrcel, nimmt er in den Fünfziger Jahren an den Gesprächsrunden von Llorenç Villalonga im Cafè Riskal in Palma teil, bleibt aber dennoch hauptsächlich ein Einzelgänger, der seine Entwicklung am Rande der vorherrschenden Ästhetik erlebt. Sein Werk wird von ihm selbst erst mit Calaloscans (1966), einem Buch mit Bezügen zu Salvador Espriu, geschätzt.

Der Verlag Moll, für die ersten Ausgaben, später der Verlag Edicions Proa, waren diejenigen, die für die öffentliche Wahrnehmung des dichterischen Werkes von Bartomeu Fiol sorgten. Aus dem dichterischen Geheimtipp wird ein Dichter, der große Anerkennung bei den Lesern und der Kritik erntet. 1999 veröffentlich er bei Proa die Anthologie Tot jo és una exageració (Quaranta-nou textos orals perifèrics) und gilt damit zu Recht zu den wichtigsten Autoren der katalanischen Dichtung. Später erscheinen Camps de marina i suburbials: obra poètica 1 (2000), Cròniques bàrbares: obra poètica 2 (1999) und Canalla lluny de Grècia: obra poètica 3 (2001). Bartomeu Fiol war auch Vorsitzender des Obra Cultural Balear (1990-1992) und veröffentlichte zahlreiche Kommentare.


Er ist Mitglied des katalanischen Schriftstellerverbandes.
Seite erstellt von Xulio Ricardo Trigo.
Übersetzung: Katharina Wieland.
Titelfotos: Archiv Serra d'Or.




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